SurfEatSleep

Man glaubt es ja kaum, aber auch hier in der Karibik schleicht sich so etwas wie „Alltag“ ein.
Unsere Tage beginnen hier momentan sehr früh, 5.45 Uhr! Wer hier surfen möchte muss einfach früh aufstehen. Was anfangs echt hart war und man sich wirklich fragt, ob man sich nicht doch einfach wieder umdreht und ausschläft. Schließlich sind wir ja auf Weltreise und überhaupt lohnt sich das wirklich???
Und ja es lohnt sich!!!
Wir verlassen das Haus mit dem Sonnenaufgang, auf der Suche nach einem Moto das uns nach Encunetro bringt. Aber da braucht man hier nicht lange zu suchen, sie finden dich.
Morgens auf dem Moto nur mit einem T-shirt fröstelte es uns das erste Mal seit unserer Ankunft, wir sind wohl schon aklimatisiert.
Dann gehts raus in den pippiwarmen Atlantik. Das rauskämpfen hinter den Brechungspunkt aus eigener Kraft, dass erste tiefe verschnaufen und die Bewegungen des Wassers spüren, den Blick auf das “ unendliche“ Meer, lässt einen wirklich im JETZT sein. Die wohl schönste Meditation! Und dann die erste Welle fahren…spätestens jetzt weiß man das es sich gelohnt hat aufzustehen.

Tina Encuentro Strand Tina Encuentro geht ins Wasser Tina surfen Encuentro Tina surfen 2 Encuentro

Martin Stinkefinger surfen Martin Encunetro geht ins Wasser Martin surfen Encuentro Martin surfen3 Encunetro Martin surfen2 Encuentro
Morgens muss man das Wasser nur mit wenigen teilen, dass ist aber nicht der einzigste Grund für unser frühes Aufstehen. Die Wellen in Encuentro sind morgens einfach am besten, da morgens ein leichter Offshore-Wind weht. Dieser dreht mittags zu auf einem kräftigen Side-Onshore-Wind, der die Wellen zerbläst, aber auf eine gute Kitesession hoffen lässt.

Dauri sufen Encuentro SUP

Dauri Handstand Encuentro Tina chillen
Die Wellen brechen hier über einem Riff, das erste Mal kein sandigen Untergrund. Das Riff gibt eine gutlaufende, kräftige Welle und bei ausreichend Wasser ist alles sicher. Dafür mal wieder Seeigel! Mit einer guten Pinzette und einer Nadel ist das auch kein Problem mehr. Der Trick man solle einfach Eis draufhalten und dann zieht sich das Gewebe zusammen und die Stacheln kommen von alleine raus, hat bis jetzt noch nicht funktioniert. Aber Tina freut sich über jede „Operation“, da kann sie die Chirurgin in sich ausleben.
Dann kommt man glücklich, erledigt und hungrig nach Hause und es ist erst 10 Uhr.
Nach einem leckeren Frühstück in der deutschen oder belgischen Bäckerei (die Eclaires sind der Hammer!)geht es weiter mit Spanisch. Wir haben eine tolle Spanischlehrerin hier in Cabarete gefunden, Elena. Wer mal in der Karibik einen Spanischkurs machen möchte, Elena ist nur zu empfehlen. Sie kann sehr gut einschätzen wo man steht und was man als nächstes braucht und wie sie mit dir arbeiten muss. So hat jeder von uns beiden 1-2 Stunden Privatunterricht mit viel Spaß!
Und sie kommt aus Spanien, was das ganze deutlich vereinfacht. Denn die Domenikaner sprechen wieder ein ganz anderes Spanisch, was echt nicht einfach zu verstehen ist. Da wird aus „Castillo“ „Catiyo“, die sprechen das s nicht aus, da können ganz neue Wörter entstehen. Aber dank Elena, ihrem Freund Gabriel (Venezuelaner), ihrem Mitbewihner Athuro (Domenikaner, mit mexikanischen Wurzeln), hat immer einer Unterricht und der andere kann gleich mit den Jungs üben. Sehr intensiv, bis dann irgendwann keine Sprache mehr funktioniert. Englisch, Spansich, Deutsch,….ahhhh my cabeza raucht.

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Nachdem wir die ersten zwei Wochen festgestellt haben, dass die Kosten von A nach B zu kommen recht hoch sind, lohnt es sich auch mal einen Windsurfer mit gebrochenem Mast abzuschleppen, der zufällig sein Moto verkaufen will.
Und so geht es am nächsten Morgen wieder nach Encuentro, aber jetzt mit unserem eigen Moto mit Surfrack. Wir sind jetzt stolze Bestizer eines alten Mopeds, dass bei uns nicht mal in die Nähe einer Straße dürfte. Für 300$ ein kleines bißchen Freiheit. Da Tina nie zuvor selber mit so einem Teil gefahren ist, hat sie erstmal auf einer kleinen Straße ohne Verkehr geübt. Tja nur da gibt es ja auch Strompfosten und so ne Kurve will geübt sein. Und für alle drei war einfach kein Platz, also haben sich der Strompfosten und das Moto zusammen getan. Aber es ist bis auf einen kleinen Kratzer nichts passiert.
Üben hilft und so kann Tina jetzt auch alleine zum Supermarkt fahren, haha. Natürlich auch zum Surfen!

Tina Moto Tina Moto Rennfahrer

Tina Slackline rot Kontrast  PalmenkletterjungePalmenklettermachetenjunge

Mehr zu unserem „Alltag“ in Teil 2:  EATKITEEAT

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