Der Weg weg

Sooooo, endlich gibt es den ersten Eintrag nach unserer Abreise hier auf kite-around-the-world.com.

Die Abreise ist auch das erste, über das wir Euch berichten wollen. Für die die es nicht miterlebt haben, und für die anderen zum erinnern und schmunzeln.

Dazu gibt es ein paar sehr treffende Stichworte:

Chaos, Stress, Grippe, tolle Freunde und Familie, Stress und Chaos.

Die ganze Vorbereitung lief wie immer anderst als geplant. Und vor allem wie bei uns beiden immer auf den letzten Drücker.

Vier Wochen waren EIGENTLICH zur Endplanung angesetzt, nämlich genau die Zeit die wir nicht mehr arbeiten mussten vor unserem Aufbruch. Nur dann kam die Grippe dazwischen und hatte uns beide zwei Wochen lahmgelegt. So, jetzt warens also nur noch zwei Wochen um sämtlichen Vertragskram (Kranken-, Unfallversicherung, Vollmachten, Banken, Handy, Internet), Abschiedspartyvorbereitungen, Wohnungsauflösung, Umzug, Abschlussimpfungen, Arztbesuche, Netbook neu aufsetzten, wichtige Dokumente online sichern, VW-Bus verkaufen, packen…… zu erledigen.

Aus diesem Grund hier ein DICKES FETTES DANKESCHÖN an alle unsere Freunde und Familie ohne die wir diesen Endspurt nicht geschafft hätten und jetzt wohl immer noch zu Hause wären!

Jeder der schon mal eine Reise oder ein größeres Projekt begonnen hat, weiß Recherche ist unabdingbar und frisst Zeit. Davon hatten wir zwar schon recht viel erledigt, aber einige wichtige Dinge versehentlich bis zum Schluss rausgeschoben. „Wir haben ja noch Zeit“ und „kein Stress“ waren da Worte die von Martin immer wieder fielen, währen Tina zu Recht die ersten Panikattacken schob.

Zum Beispiel das Eröffnen eines zusätzlichen Bankkontos, um in den Genuß besserer Auslanskonditionen einer Visakarte zu kommen, zwei Wochen vor Verlassen des Heimatlandes ist keine so gute Idee.
Auch Impfungen bis zum Schluss aufzuheben ist nicht das Allerbeste, da eine Kombination aus verschiedenen Impfstoffen auf einmal, unter anderem auch Lebendimpfstoffen, plus Gripperest heftig sein könnten. Glücklicherweise ging alles gut!
Das manche Verträge so etwas wie Mindestlaufzeiten und Kündigungsfristen haben sollte man deswegen auch nicht unbedingt bis ganz zum Schluss übrig lassen.
Naja und eine Party für 100 Gäste unbedingt selbst vorbereiten zu wollen, um den Freunden und der Familie ein enspanntes Fest zu bereiten ist mit halber Gesundheit und Zeitmangel auch nicht der schlaueste Gedanke.
Hat irgenjemand von Euch schon mal an einem Abend ca. 30 Liter Bolognese gekocht und dabei noch 6 Kuchen gebacken??
Trotz all der Vorbereitungen, die noch bis in die Party hineinreichten, die ohne Familie und Freunde auch nicht funktioniert hätten, war es toll so viele von Euch nochmals zu sehen. Es war eine schöne Feier mit vielen verschiedensten lieben Menschen.

SCHÖN DASS IHR DA WART!!!!

Jetzt dauerte es nur noch ein Martinsches „Stündchen“ hier und da und schon war der ganze Umzug geschafft!!!
Für alle die dieses unglaublich präzise und extrem optimistische Zeitmanagement noch nicht kennenlernen durften:
Es dauerte ein „bisschen“ länger als eine Stunde!!!!!

Auch hier nochmal ein Danke an alle Umzugshelfer!

Weiter ging es dann am Tag vor unserem Ablfug damit, dass der Fernbus nach München unser Sportgepäck nicht mehr mitnehmen konnte, also für alle die Sperrgepäck mit dem Fernbus mitnehemen möchten, 48 Stunden vorher anmelden. Oder einfach, wer lesen kann ist klar im Vorteil! Aber wer denkt denn auch an einen übervollen Bus von Konstanz nach München an einem Donnerstag Nachmittag?!

Erneut Dank unserer Freunde, hatten wir eine persönliche Taxifahrerin und konnten somit noch einen letzten Ausflug mit unserem Furgo machen. Und gemischter Gefühle ein letztes Mal die Aussicht auf der Fähre Richtung sonnenbeschienenem Konstanz genießen.

Färeweg 180

Passend zum Chaos war die Fahrt ein „Stünchen“ länger: Mit STAU…….

Dann endlich, München, jetzt waren noch ein paar Kleinigkeiten, wie obligatorisches Rückflugticktet und Stromabmeldung(der Ordner mit den Unterlagen war natürlich schon umgezogen), zu erledigen. Das wars dann jetzt auch mit dem Chaos! Ab jetzt konnten wir anfangen einen Gang runter zu schalten und den letzten Abend in Deutschland mit Freunden verbringen. Mit einem entspannten und sehr leckeren Burgeressen im „Hans im Glück“, irgendwie auch treffend, oder?

Erster Tausch:
Winterjacke weg, Karibikinsel her.

Jacke gegen KaribikTina Karibik

Was uns in der ersten Woche hier in der Dominikanischen Republik schon alles passiert ist lest ihr in den nächsten Tagen in:
„Ankunft in Cabarete „

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